15.07.26

Beat City Tubeworks - Through Space And Time

Beat City Tubeworks kommen aus Jönköping in Schweden und haben sich mit ihrem geradlinigen Mix aus Garage Rock, High-Energy-Rock und klassischem Rock ’n’ Roll einen Namen gemacht.  Ihr Sound ist fest in der skandinavischen Rocktradition verwurzelt und verbindet raue Härte mit eingängigen Melodien.

Mit „Through Space and Time“ zeigt die Band, dass sie ihren Stil konsequent weiterentwickelt hat, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Das Album lebt von treibenden Rhythmen, druckvollen Gitarren und Refrains, die schnell im Gedächtnis bleiben. Die Stücke wechseln gekonnt zwischen kompromisslosem Vorwärtsrock, lässigem Garage-Flair und melodischen Momenten, wodurch die Platte abwechslungsreich bleibt.  

„Through Space and Time“ ist ein Rockalbum, das keine unnötigen Umwege macht. Beat City Tubeworks setzen auf ehrliche, handgemachte Musik mit viel Spielfreude und einem Gespür für packende Hooks. Wer kernigen skandinavischen Rock mit Garage-Einflüssen und ordentlich Druck schätzt, bekommt hier ein Album, das vom ersten bis zum letzten Song überzeugt und Lust auf die nächste Live-Show macht.

Entdecke die neuesten Alben, die du lieben wirst

 

 


Hier empfehlen wir dir neu erschienene  Alben


In unserer Saturday Morning Blues'n'Rock Show 

samstags  11.00 - 15.00 Uhr auf Indy-Radio  

              stellen wir die Alben der letzten Woche zwischen                     12.00 und  13.00 Uhr mit je 2 Songs vor 


hier kannst du jederzeit Playlisten mit den Alben des Tages der vergangenen Monate anhören

14.07.26 

Brass Against - VI

Brass Against ist ein New Yorker Musikerkollektiv, das sich mit seiner außergewöhnlichen Mischung aus Rock, Metal, Funk und einer kraftvollen Bläsersektion einen Namen gemacht hat. Bekannt wurde die Band zunächst durch originelle Neuinterpretationen von Songs unter anderem von Rage Against the Machine, Tool und Black Sabbath. Statt die Vorlagen lediglich zu kopieren, entwickelt Brass Against daraus einen ganz eigenen, energiegeladenen Sound.

Mit „VI“ beweist die Band erneut, wie gut ihr Konzept funktioniert. Die Bläser übernehmen häufig die Rolle der Gitarren und verleihen den bekannten Songs eine frische, druckvolle Note. Unterstützt von einer starken Rhythmusgruppe und ausdrucksstarken Gesangseinlagen entstehen Neuinterpretationen, die den Geist der Originale bewahren und gleichzeitig eine eigene musikalische Identität entwickeln.

 Mal stehen funkige Grooves im Vordergrund, mal dominieren harte Rock- und Metal-Riffs, die von Trompeten, Posaunen und Saxofonen eindrucksvoll umgesetzt werden. Dadurch bleibt das Album über die gesamte Spielzeit abwechslungsreich und spannend.

VI ist weit mehr als eine Sammlung von Coverversionen. Brass Against zeigt, wie kreativ bekannte Songs neu gedacht werden können, ohne ihren Charakter zu verlieren.  

13.07.26

Anna Dukke - Reborn Wild

Anna Dukke (Ana Duque Fernandes) bleibt auf ihrem aktuellen Album Reborn Wild den musikalischen Wurzeln des Rock'n'Roll treu und verbindet sie mit frischer Energie. Die spanische Sängerin und Gitarristin präsentiert zehn selbst geschriebene Stücke, die sich zwischen Rockabilly, Blues, Rhythm & Blues und Gospel bewegen. Dabei entsteht ein abwechslungsreicher Mix, der traditionell klingt, aber nie angestaubt wirkt.

Besonders überzeugend ist die Spielfreude, die sich durch das gesamte Album zieht. Die Gitarren klingen druckvoll, der Rhythmus sorgt für ordentlich Schwung, und Anna Dukkes markante Stimme verleiht den Songs Persönlichkeit und Ausdruck.  

Gerade diese Mischung aus klassischem Flair und eigener Handschrift macht das Album hörenswert. Die Songs wirken lebendig, eingängig und authentisch, ohne sich an bekannten Vorbildern festzuklammern. Reborn Wild ist ein gelungenes Debütalbum, das Fans von Rock'n'Roll, Rockabilly und Blues gleichermaßen ansprechen dürfte und Lust auf weitere Veröffentlichungen der Künstlerin macht.

12.07.26

The Rolling Stones - Foreign Tongues

Die Rolling Stones beweisen mit Foreign Tongues, dass sie auch nach Jahrzehnten im Musikgeschäft noch immer überzeugende Rockmusik abliefern können. Das Album verbindet den klassischen Mix aus Blues, Rock ’n’ Roll und markanten Gitarren mit einer kraftvollen, zeitgemäßen Produktion. Dabei wirkt die Musik keineswegs wie ein nostalgischer Rückblick, sondern strahlt Selbstbewusstsein und Spielfreude aus.

Die Songs bieten eine gelungene Mischung aus druckvollen Rocknummern, erdigen Blues-Einflüssen und einigen ruhigeren Momenten. Mick Jaggers markante Stimme trägt die Stücke souverän, während Keith Richards und Ronnie Wood mit ihrem eingespielten Gitarrenspiel für den unverwechselbaren Stones-Sound sorgen. Trotz moderner Klanggestaltung bleibt die Identität der Band jederzeit erhalten.

Besonders überzeugend ist die natürliche Lockerheit, mit der die Band auftritt. Die Musiker müssen niemandem mehr etwas beweisen und konzentrieren sich ganz auf starke Songs, griffige Melodien und eingängige Riffs. Genau diese Gelassenheit verleiht dem Album seinen besonderen Reiz.

Foreign Tongues ist kein Versuch, vergangene Glanzzeiten zu kopieren, sondern ein eigenständiges Werk, das Tradition und Gegenwart gekonnt miteinander verbindet. Wer geradlinigen, ehrlichen Rock mit Blues-Wurzeln schätzt, findet hier ein Album, das die Klasse und Erfahrung der Rolling Stones eindrucksvoll widerspiegelt.

11.07.26

Spookyman – The Spookalicious Space Sound of Spookyman & His Acousmatic Orchestra

Mit seinem neuen Album zeigt der italienische Musiker Spookyman alias Giulio Allegretti einmal mehr, wie vielseitig sich Blues interpretieren lässt. Seine Musik verbindet Garage Rock, Lo-Fi, Surf, Psychedelic und experimentelle Klangkunst zu einem eigenständigen Gesamtbild. Das Ergebnis ist keine gewöhnliche Bluesplatte, sondern eine fantasievolle Reise durch ungewöhnliche Klangwelten.
Die Songs leben von rauen Gitarren, originellen Soundeffekten und einer bewusst ungeschliffenen Produktion. Spookyman setzt auf Kreativität statt Konventionen und erschafft damit eine Atmosphäre, die mal geheimnisvoll, mal verspielt und immer wieder überraschend wirkt. Trotz der vielen Experimente bleibt der Blues als musikalische Grundlage stets erkennbar.
The Spookalicious Space Sound of Spookyman & His Acousmatic Orchestra richtet sich an Hörer:innen,  die offen für außergewöhnliche Ideen sind und Freude an Musik haben, die sich nicht an gängige Genregrenzen hält. Das Album überzeugt durch seinen Einfallsreichtum und seinen unverwechselbaren Charakter und dürfte besonders Fans von Voodoo Rhythm Records und experimentellem Garage Blues gefallen.

 

10.07.26

Moundrag - Deux 

Moundrag ist ein französisches Duo aus Rennes in der Bretagne, das von den Brüdern Camille (Schlagzeug, Gesang) und Colin Goellaën-Duvivier (Hammond-Orgel, Keyboards, Gesang) gegründet wurde. Sie verzichten vollständig auf eine Gitarre und setzen stattdessen auf den kraftvollen Klang der Hammond-Orgel, ergänzt durch treibendes Schlagzeug und mehrstimmigen Gesang. 

Auf ihrem aktuellen Album Deux präsentiert sich das Duo hörbar gereift. Die Songs sind abwechslungsreich aufgebaut und verbinden eingängige Melodien mit komplexeren Arrangements, ohne dabei an Energie einzubüßen. Die Hammond-Orgel übernimmt dabei oft die Rolle einer Leadgitarre und prägt den gesamten Klang des Albums. Ergänzende Instrumente werden gezielt eingesetzt, verleihen den Stücken zusätzliche Tiefe und fügen sich harmonisch in den charakteristischen Sound der Band ein.

Deux überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Spielfreude, musikalischer Virtuosität und dem Charme klassischer Rockmusik, wirkt dabei aber keineswegs altbacken. Moundrag entwickeln ihren Stil konsequent weiter und liefern ein Album, das sowohl Fans des klassischen Progressive Rock als auch Liebhaber:innen moderner Retro-Rock-Klänge begeistern dürfte.

09.07.26

Ten Years After - Cricklewood Green

Cricklewood Green aus dem Jahr 1970 gehört zu den bedeutendsten Alben von Ten Years After und erscheint nun als umfangreiche Deluxe-Neuauflage. Die Neuveröffentlichung verbindet den warmen, kraftvollen Sound des Originals mit einer klanglich überarbeiteten Fassung und einer Reihe interessanter Extras.

Musikalisch zeigt sich die Band in Höchstform. Erdiger Blues, rockige Gitarrenriffs und psychedelische Einflüsse greifen nahtlos ineinander.  Zusätzliche Studioaufnahmen, seltenes Material und ein kompletter Live-Mitschnitt aus der Zeit der ursprünglichen Veröffentlichung vermitteln als Bonusmaterial einen lebendigen Eindruck davon, warum Ten Years After Anfang der 1970er-Jahre zu den führenden Bluesrock-Bands gehörten.

Die Neuauflage von Cricklewood Green wertet einen zeitlosen Klassiker sinnvoll auf. Sie verbindet hervorragende Musik mit spannendem Archivmaterial und ist sowohl für langjährige Fans als auch für Hörer:innen, die die Band neu entdecken möchten, eine lohnende Neuveröffentlichung.

08.07.26

Clementine - Eyeflower(Borrowed Oxygen)

Borrowed Oxygen ist ein Album für Hörer, die sich gerne in den psychedelischen Klangwelten der späten Sechziger und frühen Siebziger verlieren. Unter dem Namen Clementine entfaltet sich ein Sound, der von warmen Orgelklängen, markanten Fuzz-Gitarren und ausgedehnten Instrumentalpassagen geprägt wird. Mal treiben kraftvolle Riffs die Stücke voran, mal sorgen ruhigere Passagen für Raum zum Durchatmen. Die Produktion fängt den Vintage-Charakter überzeugend ein. 

Borrowed Oxygen ist kein Album für den schnellen Konsum, sondern lädt dazu ein, sich auf die Musik einzulassen und ihre vielen Details zu entdecken. Wer klassische Psychedelic- und Heavy-Rock-Einflüsse schätzt und Freude an atmosphärischen Klangreisen hat, findet hier eine abwechslungsreiche und stimmige Veröffentlichung.

07.07.26

The Push Reggae Band - Hotel Victoria

The Push Reggae Band stammt aus Australien und verbindet klassischen Roots-Reggae mit Dub-, Rock- und Soul-Einflüssen.  

Mit Hotel Victoria präsentiert die Gruppe eine Neuinterpretation früherer Songs in einem frischen Klanggewand.  Das Album lebt von eingängigen Melodien, rhythmischen Offbeats und abwechslungsreichen Arrangements. Mal sorgen Bläser und Dub-Effekte für karibisches Flair, mal stehen gefühlvolle Gesangspassagen im Vordergrund. Hotel Victoria ist ein gelungenes Reggae-Album, das traditionelle Elemente mit einem zeitgemäßen Sound verbindet. Fans melodischer Reggae-Musik kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Hörer:innen, die Wert auf ehrliche, handgemachte Songs mit positiver Ausstrahlung legen.

06.07.26

Jabbawaukee - Late Night, Early Morning

 

Die US-Band Jabbawaukee aus Providence bewegt sich seit Jahren zwischen Psychedelic Rock, Jam Rock, Funk und Progressive Rock. Ihr Markenzeichen sind lange, organisch aufgebaute Stücke, in denen improvisierte Passagen ebenso ihren Platz haben wie eingängige Melodien und kraftvolle Gitarrenarbeit. 

Mit Late Night, Early Morning legt die Band ein Album vor, das ihre musikalische Bandbreite eindrucksvoll widerspiegelt. Mal treiben groovige Rhythmen die Songs nach vorn, mal entstehen weitläufige Klanglandschaften mit viel Raum für Instrumentalparts. Trotz der lockeren Jam-Atmosphäre wirken die Kompositionen durchdacht und abwechslungsreich. 

Late Night, Early Morning richtet sich an Hörer:innen, die klassischen Psychedelic- und Jam-Rock mögen, dabei aber auch moderne Einflüsse schätzen. Das Album überzeugt mit Spielfreude, musikalischer Klasse und einer entspannten, zugleich energiegeladenen Atmosphäre und gehört zu den stärksten Veröffentlichungen des Genres in diesem Jahr. 

 

05.07.26

Deep Purple - Splat!

 

Mit Splat! beweisen Deep Purple eindrucksvoll, dass kreative Energie keine Frage des Alters ist. Das 24. Studioalbum knüpft an die starke Form der vergangenen Jahre an und verbindet den klassischen Hardrock-Sound der Band mit einer frischen, modernen Produktion von Bob Ezrin. Das Ergebnis ist ein Album, das druckvoll, abwechslungsreich und überraschend lebendig klingt.

Splat! ist kein nostalgisches Alterswerk, sondern ein selbstbewusstes Rockalbum voller Spielfreude, markanter Riffs und starker Melodien. Die Band klingt hungrig, eingespielt und inspiriert – und zeigt einmal mehr, warum sie auch mehr als fünf Jahrzehnte nach ihren größten Klassikern zur Spitze des Hardrocks gehört. Für Fans ist das Album ohnehin Pflicht, doch auch jüngere Rockhörer:innen finden hier einen überzeugenden Beweis dafür, dass zeitloser Hardrock nichts von seiner Faszination verloren hat. 

04.07.26

Nightfall Empire - Till The End

Nightfall Empire ist eine 2023 gegründete Symphonic-Power-Metal-Band mit Mitgliedern aus Deutschland und der Schweiz. Ihr Stil verbindet kraftvollen Power Metal mit orchestralen Elementen, modernen Metal-Einflüssen und dem Zusammenspiel einer weiblichen und einer männlichen Gesangsstimme. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Sound zwischen eingängigen Melodien, harter Gitarrenarbeit und epischer Atmosphäre.

Mit ihrem Debütalbum „Till The End“ legt die Band einen überzeugenden Einstand vor. Die Songs verbinden druckvolle Riffs, hymnische Refrains und symphonische Arrangements zu einem modernen Power-Metal-Sound. Neben schnellen, energiegeladenen Stücken gibt es auch ruhigere und atmosphärische Momente, die dem Album zusätzliche Tiefe verleihen.

Till The End hinterlässt den Eindruck eines erstaunlich reifen Debüts. Die Produktion ist kraftvoll, die Kompositionen abwechslungsreich und die beiden Gesangsstimmen ergänzen sich hervorragend. Fans von melodischem und symphonischem Metal erhalten ein Album, das eingängig, dynamisch und gleichzeitig episch klingt und das Potenzial der Band deutlich erkennen lässt.

03.07.26

Datura4 - High On The Low Brow

Datura4 stammen aus Fremantle in Westaustralien und stehen seit Jahren für eine kraftvolle Mischung aus Bluesrock, Boogie und psychedelischem Hardrock. 

Mit ihrem neuen Album High on the Low Brow bleibt die Band ihrem Stil treu, wirkt dabei aber frischer und vielseitiger als zuletzt. Druckvolle Gitarrenriffs, treibende Grooves und markante Orgelklänge sorgen für einen klassischen 70er-Jahre-Rocksound, der dennoch lebendig und zeitgemäß klingt. Neben energiegeladenen Boogie-Nummern finden sich auch melodischere Stücke, die dem Album zusätzliche Abwechslung verleihen. 

Fazit: High on the Low Brow ist ein überzeugendes Rockalbum, das klassischen Blues- und Hardrock mit psychedelischen Einflüssen verbindet. Datura4 beweisen erneut, dass sie zu den stärksten Vertretern des modernen Retro-Rocks aus Australien gehören.

02.07.26

Chris O'Leary - Blues Collar

 

Chris O'Leary bleibt auf „Blue Collar“ seiner Linie treu und präsentiert kraftvollen Blues, der traditionelle Wurzeln mit Soul, Rhythm & Blues und einer Prise Southern Rock verbindet. Die Songs wirken ehrlich und direkt und greifen Themen aus dem Alltag auf – von harter Arbeit über persönliche Herausforderungen bis hin zu den kleinen Momenten, die das Leben ausmachen. 

Seine markante Stimme und das ausdrucksstarke Mundharmonikaspiel stehen im Mittelpunkt, während eine eingespielte Band für einen druckvollen, abwechslungsreichen Sound sorgt. Dabei wechseln sich treibende Bluesrock-Nummern mit gefühlvolleren Stücken ab, ohne dass das Album seinen roten Faden verliert. 

„Blue Collar“ ist ein authentisches Bluesalbum voller Spielfreude und handgemachter Musik. Chris O'Leary zeigt einmal mehr, dass moderner Blues sowohl traditionell verwurzelt als auch zeitgemäß klingen kann. 

01.07.26

The Damn Dogs - Blues For The Lost Souls

The Damn Dogs sind eine Bluesrock-Band aus Mailand, deren Mitglieder bereits seit vielen Jahren in der italienischen Musikszene aktiv sind. Ihr Stil verbindet klassischen Blues mit Rock, Soul und Americana. Dabei setzt die Band auf druckvolle Gitarren, eine eingespielte Rhythmussektion und eingängige Songs, die sowohl traditionelle als auch moderne Einflüsse erkennen lassen.

Mit ihrem zweiten Album „Blues for the Lost Souls“ zeigt die Band eine hörbare Weiterentwicklung. Die 16 Titel bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus kraftvollen Bluesrock-Stücken, gefühlvollen Balladen und groovigen Rocknummern. Besonders die ausgewogene Kombination aus markanten Gitarrenriffs, starken Melodien und einer warmen Produktion sorgt dafür, dass das Album von Anfang bis Ende überzeugt.

„Blues for the Lost Souls“ ist ein gelungenes Bluesrock-Album, das klassische Wurzeln respektiert und gleichzeitig frisch und zeitgemäß klingt. Fans melodischer Gitarrenmusik mit viel Gefühl und Energie kommen hier voll auf ihre Kosten.

Unsere Vision

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Das ist der Grund, warum Ihnen bei der Erreichung Ihres Zieles helfen möchten.

30.06.26

Blues Against The Machine - Vol. II

Blues Against the Machine ist ein internationales Bluesprojekt um den portugiesischen Gitarristen und Sänger Budda Guedes. Musiker aus Spanien, Norwege, Polen und Italien bringen ihre unterschiedlichen Einflüsse ein und schaffen daraus einen kraftvollen Mix aus traditionellem Blues, Bluesrock, Boogie und Rock ’n’ Roll.

Mit ihrem aktuellen Album „VOL. II“ präsentiert sich die Band eingespielt und voller Energie. Druckvolle Gitarren, ausdrucksstarker Gesang und eine markante Mundharmonika prägen den Sound. Die abwechslungsreichen Songs reichen von treibenden Rockern bis zu gefühlvollen Bluesnummern und überzeugen mit Spielfreude und musikalischer Klasse. Das Album zeigt, wie zeitgemäß klassischer Blues klingen kann, ohne seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren.

29.06.26 

Samantha Martin & Delta Sugar - A Beautiful Buzz

Samantha Martin & Delta Sugar kommen aus Toronto und verbinden Soul, Blues, Gospel und Roots Rock zu einem kraftvollen, authentischen Sound. Im Mittelpunkt steht die ausdrucksstarke Stimme von Samantha Martin, unterstützt von einer hervorragend eingespielten Band mit markanten Bläsern und mehrstimmigem Gesang.

Mit A Beautiful Buzz legt die Band ein mitreißendes Livealbum vor, das ihre Stärken eindrucksvoll zeigt. Die Songs überzeugen durch viel Energie, Gefühl und musikalische Dynamik, ohne dabei ihre Natürlichkeit zu verlieren. Die Mischung aus Soul, Blues und Gospel wirkt lebendig und sorgt vom ersten bis zum letzten Stück für Konzertatmosphäre. Ein starkes Album, das die Qualität dieser außergewöhnlichen Band eindrucksvoll unter Beweis stellt.

28.06.26

Blind Dog Mayer Group - Live Studio Session - From The Shadow Of The Castle

 

Die Blind Dog Mayer Group ist eine deutsche Bluesrock-Band, die traditionellen Blues mit druckvollem Rock und einer gehörigen Portion Boogie verbindet. Im Mittelpunkt steht Sänger und Mundharmonikaspieler Blind Dog Mayer, dessen markante Stimme und ausdrucksstarkes Harpspiel den Sound der Band prägen. 

Mit ihrem aktuellen Album „Live Studio Session – From The Shadow Of The Castle“ setzt die Gruppe ganz auf eine unmittelbare, unverfälschte Atmosphäre. Die Aufnahmen klingen bewusst wie ein Live-Auftritt und vermitteln viel Energie sowie das Zusammenspiel der Musiker, ohne sich hinter aufwendiger Studiotechnik zu verstecken. 

Die eigenen Songs verbinden eingängige Gitarrenriffs, treibende Rhythmen und gefühlvolle Bluespassagen zu einem abwechslungsreichen Gesamtbild. Das Album wirkt ehrlich, kraftvoll und authentisch und zeigt eine Band, die ihre Wurzeln im klassischen Blues hat, diese aber mit einer modernen Bluesrock-Note interpretiert. Für Fans von handgemachter, erdiger Musik ist dieses Debüt ein gelungener Einstieg und macht neugierig auf die weitere Entwicklung der Band. 

27.06.26

Steinar Ytrehus - The November Sessions

Steinar Ytrehus ist ein norwegischer Musiker, Gitarrist und Songwriter, der sich stilistisch zwischen Blues, Americana und Folk bewegt. Seine Musik ist geprägt von warmen Gitarrenklängen, einer ruhigen Erzählweise und einer entspannten, oft nachdenklichen Stimmung. Statt auf große Effekte setzt er auf handgemachte Arrangements und eine persönliche Atmosphäre.

Mit The November Sessions legt Ytrehus eine kurze, aber stimmige EP vor, die den Charakter grauer Herbsttage musikalisch einfängt. Die vier Songs entwickeln sich ohne Eile und überzeugen mit feinen Melodien, geschmackvollen Gitarren und einer angenehm zurückhaltenden Produktion. Jeder Titel trägt seinen Teil zu einem geschlossenen Gesamtbild bei, das Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt.

Wer gefühlvolle Gitarrenmusik mit einer herbstlich-melancholischen Note schätzt, findet hier ein kleines, aber gelungenes Werk, das gerade durch seine Schlichtheit überzeugt.

26.06.26

Nyx Dominion - Cathedral Of Ash

 Die Band setzt sich aus vier Musikerinnen zusammen, die in Nordrhein-Westfalen und Belgien beheimatet sind. Lena (voc) Serafine (guit), Nyx (bass) und Mara (drums).
 Mit ihrem heute veröffentlichten Album Cathedral of Ash gelingt Nyx Dominion ein vielversprechender Einstand. Das Album verbindet die Wucht modernen Metals mit der Melancholie des Gothic Rock und schafft dabei eine dichte, filmische Atmosphäre. Besonders die abwechslungsreichen Arrangements und der Wechsel zwischen eingängigen Melodien und kraftvollen Ausbrüchen sorgen dafür, dass die zehn Stücke trotz ihres einheitlich dunklen Grundtons spannend bleiben. Wer Bands aus dem Grenzbereich zwischen Gothic und modernem Metal schätzt, findet hier ein Debüt, das bereits erstaunlich ausgereift wirkt und neugierig auf die nächsten Kapitel dieser Band macht. 

25.06.26

Shaytan - II Incarnate 

Shaytan stammen aus derm Saarland und bewegen sich musikalisch zwischen klassischem Doom Metal, Stoner Rock und traditionellem Heavy Metal. Mit ihrem zweiten Album II – Incarnate knüpft die Band an die Ausrichtung des Debüts an, wirkt dabei aber deutlich gereifter und geschlossener.

Das Album lebt von schweren, langsamen Gitarrenriffs, einer düsteren Grundstimmung und melodischen Gesangslinien.  Ergänzt wird der Sound durch Orgelklänge und gelegentliche orientalische Farbtupfer, die dem Album eine eigene Note verleihen. Besonders Fans von klassischem Doom werden die Mischung aus Schwere, Melodie und epischer Stimmung zu schätzen wissen. Shaytan gelingt mit diesem zweiten Album ein hörbarer Schritt nach vorn, der ihre Position in der deutschen Doom-Szene weiter festigen dürfte.

24.06.26

Jeff Hoagland Blues Band - 9111 East Jefferson Ave 

 
Die Jeff Hoagland Blues Band kommt aus Detroit und steht für einen geradlinigen, traditionsbewussten Blues, der Elemente aus Chicago Blues, Blues Rock und klassischem Rhythm & Blues verbindet. Die Band  hat sich in der regionalen Blues-Szene einen guten Namen gemacht.
Mit ihrem neuen Album „9111 East Jefferson Ave“ präsentiert die Gruppe eine Sammlung von Songs, die tief in den Wurzeln des amerikanischen Blues verankert sind. Die Musik wirkt authentisch und bodenständig, gleichzeitig aber frisch genug, um nicht wie eine bloße Kopie früherer Vorbilder zu klingen. Kräftige Gitarren, ein treibender Rhythmus und gefühlvolle Gesangspassagen prägen das Klangbild.
9111 East Jefferson Ave ist ein gelungenes Bluesalbum, das Tradition und Spielfreude in den Mittelpunkt stellt. Die Jeff Hoagland Blues Band liefert ehrlichen, handgemachten Blues mit viel Herz, starken Gitarren und einer überzeugenden Bandchemie. Besonders Freunde klassischer amerikanischer Bluesmusik dürften hier auf ihre Kosten kommen. 


23.06.26

Paul McCartney - The Boys Of Dungeon Lane

Mit The Boys of Dungeon Lane präsentiert Paul McCartney ein persönliches und sehr stimmungsvolles Album. Die Songs greifen Erinnerungen an seine Jugend in Liverpool auf und verbinden diese mit den eingängigen Melodien, für die er seit Jahrzehnten bekannt ist.

Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Pop, Rock und Folk. Die Arrangements wirken bewusst zurückhaltend und geben den Geschichten in den Liedern viel Raum. McCartneys Stimme zeigt zwar die Spuren der Zeit, verleiht den Songs aber zusätzliche Wärme und Glaubwürdigkeit.

The Boys of Dungeon Lane lebt weniger von großen Überraschungen als von starken Melodien, ehrlichen Texten und einer angenehmen Atmosphäre. Ein gelungenes Spätwerk, das zeigt, dass McCartney noch immer ein außergewöhnlicher Songschreiber ist.

22.06.26
Urban Voodoo Machine - Other People's Children

 

Mit Other People's Children beweisen The Urban Voodoo Machine, dass ein Coveralbum weit mehr sein kann als eine Sammlung bekannter Songs. Die Londoner Undergroundband um Paul-Ronney Angel nimmt sich Klassiker und Überraschungen aus unterschiedlichen Genres vor und verwandelt sie in Stücke, die unverkennbar ihren eigenen Stempel tragen.

Statt die Originale von AC/DC oder ABBA möglichst originalgetreu nachzuspielen, werden die Songs durch den charakteristischen Mix aus Rock’n’Roll, Blues, Folk, Gypsy-Punk und New-Orleans-Flair neu interpretiert. Dadurch entsteht ein Album, das trotz der bekannten Vorlagen frisch und eigenständig wirkt.

Other People's Children ist ein unterhaltsames, lebendiges Album voller Spielfreude und musikalischer Überraschungen. Für Fans der Band ist es eine gelungene Erweiterung des Katalogs, für Neueinsteiger ein hervorragender Einblick in die kreative und unkonventionelle Welt von The Urban Voodoo Machine.

  

21.06.26

Joe Bonamassa - The Spirit Of Rory - Live From Cork

Mit Spirit Of Rory erfüllt sich Joe Bonamassa einen lang gehegten Herzenswunsch: die Musik seines großen Vorbilds Rory Gallagher in dessen Heimatland auf die Bühne zu bringen. Er nähert sich den Songs mit großem Respekt, ohne dabei seine eigene musikalische Persönlichkeit zu verleugnen.

Die Auswahl der Stücke deckt verschiedene Schaffensphasen Gallaghers ab und zeigt dessen enorme stilistische Bandbreite zwischen Blues, Rock und irischem Folk-Einfluss. 

Bemerkenswert ist, dass Bonamassa hier nicht versucht, Gallagher eins zu eins nachzuahmen. Stattdessen interpretiert er die Songs aus seiner eigenen Perspektive. Dadurch entsteht eine gelungene Balance zwischen Hommage und eigenständiger Darbietung.  

Spirit Of Rory ist ein starkes Live-Album, das die zeitlose Qualität von Rory Gallaghers Songs eindrucksvoll unterstreicht. Für Bonamassa-Fans bietet es einige der leidenschaftlichsten Darbietungen seiner jüngeren Karriere, während Gallagher-Anhänger eine respektvolle und musikalisch hochwertige Würdigung eines außergewöhnlichen Künstlers erhalten.

Fazit: Eine gelungene Verneigung vor Rory Gallagher.

20.06.26

Jungle Jim Smith -Return to Electric Boogieland

Jungle Jim Smith ist ein australischer One-Man-Band-Künstler, der Blues, Boogie, Rockabilly und Swamp-Rock zu einem energiegeladenen Sound verbindet. Mit Gitarren, Fußpercussion und einer rauen Stimme erzeugt er live wie im Studio den Eindruck einer kompletten Band. 

Mit Return To Electric Boogieland präsentiert Smith eine Sammlung von Songs, die ganz auf Rhythmus, Groove und Spielfreude setzen. Das Album lebt von treibenden Boogie-Beats, kernigen Gitarrenriffs und einer ungeschliffenen Produktion, die den Charakter der Musik unterstreicht. Electric Boogieland ist ein Album für Hörer:innen, die erdigen Blues-Rock und tanzbaren Boogie mögen.  Wer handgemachte Roots-Musik mit viel Herzblut schätzt, findet hier ein kurzweiliges und unterhaltsames Album.

19.06.26

Thorbjörn Risager & The Black Tornado - Live At Hotel Cecil 

 Die Aufnahme zum Album  entstand Ende 2025 bei einem Konzert im ausverkauften Hotel Cecil in Kopenhagen und dokumentiert die Band in ihrer wohl stärksten Form: auf der Bühne.

Die 18 Songs umfassende Doppel LP zeigt eindrucksvoll, warum sich die Dänen in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe der europäischen Blues- und Roots-Rock-Szene entwickelt haben. Die Mischung aus Blues, Soul, Rhythm & Blues und Rock wirkt live noch lebendiger als im Studio.  

Die Setlist vereint Material aus verschiedenen Schaffensphasen der Band und bietet damit einen guten Überblick über ihre Entwicklung.   Für langjährige Fans ist es eine gelungene Erinnerung an die Live-Stärke der Gruppe, für Neueinsteiger:innen ein idealer Einstieg in die Welt von Thorbjørn Risager & The Black Tornado.

18.06.26

Jared James Nichols - Louder Than Fade

 Mit Louder Than Fate präsentiert Jared James Nichols(37) aus Wisconsin  ein Album, das seine Stärken als Gitarrist und Songwriter gleichermaßen in den Vordergrund stellt. Er bleibt seinen Bluesrock-Wurzeln treu, erweitert seinen Sound jedoch um eine deutlich härtere und modernere Rocknote.

Die Gitarrenarbeit ist erwartungsgemäß kraftvoll und voller Energie, doch diesmal stehen die Songs stärker im Mittelpunkt als reine Virtuosität.  Zwischen schweren Riffs, griffigen Melodien und gefühlvollen Momenten entsteht ein Album, das von Anfang bis Ende geschlossen wirkt.

Louder Than Fate ist ein starkes Rockalbum geworden, das traditionelle Bluesrock-Elemente mit zeitgemäßem Hard Rock verbindet. Fans von ehrlicher, gitarrengetriebener Musik bekommen hier ein abwechslungsreiches Werk, das sowohl durch Spielfreude als auch durch starke Songs überzeugt. Für viele dürfte es zu den besten Veröffentlichungen in Jared James Nichols’ bisheriger Karriere zählen.

17.06.26

JP Soars feat. Anne Harris - Gypsy Blue Revue

JP Soars ist ein US-amerikanischer Gitarrist, Sänger und Songwriter, der sich in der Blues- und Roots-Szene einen Namen gemacht hat. Anne Harris ist eine vielseitige Geigerin, Sängerin und Songwriterin, deren kraftvolles und zugleich sensibles Spiel sie zu einer gefragten Musikerin in den Bereichen Blues, Folk und Americana gemacht hat.

Gypsy Blue Revue lebt von der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen JP Soars und Anne Harris. Das Album verbindet Blues mit Folk, Americana und Gypsy-Jazz-Elementen zu einem abwechslungsreichen und lebendigen Klangbild. Besonders das Zusammenspiel von Gitarre und Geige verleiht den Songs Charakter und Dynamik. Die Musik wirkt spontan, authentisch und handgemacht, ohne dabei auf musikalische Raffinesse zu verzichten. Das Ergebnis ist ein facettenreiches Album, das sowohl traditionelle Wurzeln erkennen lässt als auch genügend Eigenständigkeit besitzt, um dauerhaft interessant zu bleiben. Für Freunde von Blues und moderner Roots-Musik ist es eine sehr gelungene Veröffentlichung.

16.06.26

JÄST - Jästified

JÄST sind  4 erfahrene Hardrocker aus dem Rhein-Main Gebiet, nämlich Jessica Conte, Axel Ritt (ehemals Grave Digger), Steve Wussow(Orden Ogan) und Timmi Breideband (Bonfire), die hier mit dem Album Jästified debütieren. Dabei orientieren sie sich hörbar an den großen Rockproduktionen der 80er Jahre, setzen aber auf einen modernen, druckvollen Klang. Im Mittelpunkt stehen eingängige Refrains, starke Melodien und die markante Stimme von Jessica Conte. Wir hören viele vertraute Elemente, die mit frischer Energie präsentiert werden. Motto: Bring Rock back to the Radio! Für die Freund:innen des klassischen Hardrocks ein sehr interessantes Album. 

September 2025

   Höre hier in die Alben rein